Kieswerk Ellerdonk

Das Holemans Kieswerk Ellerdonk ist eine hochtechnisierte Industrieanlage modernster Bauart. Kiese und Sande aus den umliegenden Gewinnungsstätten werden hier für die Weiterverarbeitung in der Baustoffindustrie aufbereitet. Die Technologien, die in der Aufbereitungsanlage, in der Sandklassierung, in Siloanlagen und Verladestationen zum Einsatz kommen, sind auf dem neusten Stand. Durch gezielte Modernisierungen wurde zudem die Energieeffizienz des gesamten Anlagenkomplexes optimiert.

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Abtransport per Schiff und per Lkw

Das Kieswerk Ellerdonk besteht aus zwei miteinander verbundenen Anlagenarealen, die beiderseits des Drögenkamp in Wesel-Bislich liegen. Hinterm Rheindeich steht eine der modernsten Aufbereitungsanlagen Europas – direkt verbunden damit sind eine Sandaufbereitung, 14 Sandsilos und rheinseitig eine Beladestation für Schiffe. Weiter westlich befindet sich eine 2017 fertiggestellte Silo- und Lkw-Beladeanlage. Sie ist mit der Bislicher Straße (K 7) verbunden, über die der Lastverkehr an- und abfährt.

Effiziente Aufbereitungstechnik

Die Aufbereitungsanlage im Kieswerk Ellerdonk kann 600 Tonnen Rohkies in der Stunde bewältigen. Sie ist so konfiguriert, dass möglichst wenig Wasser und Strom verbraucht werden. Das gelingt dank einer geschickten Verknüpfung von Reinigungs- und (Korn-)Trennungsprozessen. Mit Hilfe einer Wasserrecyclinganlage kann außerdem das Prozesswasser, mit dem die Rohstoffe gereinigt werden, immer wieder in einen Kreislauf rückgeführt werden.

Bildimpressionen aus dem Kieswerk Ellerdonk:

  • Das Kieswerk Ellerdonk in Bislich

    Hightech hinterm Rheindeich: Das Holemans Kieswerk Ellerdonk in Wesel-Bislich

  • Blick auf die Aufbereitungsanlage

    Hier wurde Aufbereitungstechnik verbaut, wie führend auf dem Weltmarkt ist. Kapazität: 600 Tonnen Rohkies pro Stunde.

  • Besucher auf der Plattform über den Sandsilos

    Das Interesse an Besuchen in den Holemans ieswerken ist groß. Fachleute und Nachbarn ...

  • Journalisten auf der Baustelle der Lkw-Beladung

    ... aber auch Medienvertreter kommen gern und lassen sich die Technik erklären.

  • Fördernband mit gewaschenem Kies

    Kiese und Sande werden in einem aufwändigen Verfahren nach Größe getrennt.

  • Sand auf dem Weg in Lagersilos

    In Silos werden die Rohstoffe gelagert und dann nach den Rezepturen der Kunden wieder neu zusammengemischt.

  • Siebe in der Sandklassierung

    Sandklassierung ist Millimeterarbeit, die in einer Aufstromanlage bewerkstelligt wird.

  • Die Lkw-Beladeanlage

    Ein Teil der Produkte wird per Lkw transportiert - die Zu- und Abfahrt läuft über die Bislicher Straße (K7).

  • Der Holemans-Hafen am Rhein

    Bei Rheinstromkilometer 825,5 im betriebseigenen Hafen werden Produkte auf Schiffe verladen.

  • Die Wasser-Recyclinganlage

    In einem System aus Gräben klärt sich das Wasser auf natürlichem Weg und kann wieder genutzt werden. Das ist gut für die Energiebilanz des Kieswerks.

Ausgezeichnete Wasseraufbereitung

Für die Sandaufbereitung wird viel Wasser benötigt. Aus Gründen der Nachhaltigkeit wurde deshalb eine Wasserrecycling-Anlage gebaut. Hierzu wurde ein System aus Gräben angelegt, in denen das verbrauchte Wasser sehr langsam zirkuliert. Dadurch klärt sich das Wasser auf natürlichem Weg: Schlamm setzt sich ab. Der Bedarf an Frischwasser für die Sandklassierung konnte so um fast 40 Prozent reduziert und der Energiebedarf gesenkt werden. Chemische Zusatzstoffe zur Klärung des Wassers sind übrigens nicht nötig. Holemans wurde für diese Wasserrecyclinganlage 2012 vom Bundesverband der Mineralischen Rohstoffe ausgezeichnet