Kieswerk Reeser Bruch

Das Holemans Kieswerk Reeser Bruch ist eine moderne Produktionsanlage, in der die Rohstoffe aus dem Reeser Meer aufbereitet werden. Hierzu stehen eine Kiesaufbereitung und eine Sandklassierung zur Verfügung. Die Produktionskapazität beträgt 600 Tonnen Rohkies pro Stunde.

Die Produkte aus dem Kieswerk Reeser Bruch werden ausschließlich per Schiff abtransportiert.

Bagger "Virtus" fördert besonders leise

In der Norderweiterung des Reeser Meeres fördert der Eimerkattenbagger "Virtus" den Rohkies zu Tage. Die Konfiguration des Eimerkettenbaggers wurde so eingerichtet, dass die Geräuschbelastung möglichst gering ist: Die Entwässerungs-Siebmaschine liegt an Land und nicht, wie sonst üblich, auf der schwimmenden Baggerplattform im See. Mit dieser Maßnahme wurde Rücksicht genommen auf die Wünsche der Bewohnerinnen des benachbarten Klosters Haus Aspel.

Im Reeser Südsee finden parallel Nachsaugearbeiten statt, um Rest-Rohkies zu gewinnen. Hierzu ist der Saugbagger "Ergon" im Einsatz.

Achtsame Rekultivierung

Im Osten des Reeser Meeres liegt der Ökosee, ein Paradies für seltene Tiere und Pflanzen. Der Ökosee wurde bereits in den 1990er Jahren angelegt, Flachwasserzonen laden Brutvögel zum Nisten ein, der See selbst ist nur bei geführten Touren für Menschen erreichbar. Heute leben im und am Ökosee mehr als 20 geschützte Tierarten.

Eine Biotop-Lagune, die Anfang der 2010er Jahre gestaltet wurde, wurde ebenfalls zur Heimat für viele geschützte Tierarten. Das rund zehn Hektar große Lagunenareal besteht vornehmlich aus Feuchtbereichen und Flachwasserzonen. Sie wurden gezielt aus Erdmassen modelliert, die aus dem Abgrabungsgebiet "Haffensche Weiden" an der gegenüberliegenden Seite des Reeser Meeres stammen.

Bildimpressionen aus dem Kieswerk Reeser Bruch:

  • Die Aufbereitungsanlage im Kieswerk Reeser Bruch

    Die Aufbereitungsanlage im Kieswerk Reeser Bruch

  • Bandstraßen transportieren die Produkte

    Bandstraßen transportieren die Produkte.

  • Saugbagger Ergon in Aktion

    Saugbagger Ergon in Aktion

  • Groß, grün, leise: Eimerkettenbagger Virtus

    Groß, grün, leise: Eimerkettenbagger Virtus

  • Per Bandstraße zum Hafen, dort ins Schiff und über den Rhein zum Kunden

    Per Bandstraße zum Hafen, dort ins Schiff und über den Rhein zum Kunden

  • Naturparadies Ökosee

    Naturparadies Ökosee: Lebensraum für viele geschützte Tiere und Pflanzen

  • Biotoplagune am Ostufer des Reeser Meeres

    Biotoplagune am Ostufer des Reeser Meeres

  • Erkundungstour mit der

    Erkundungstour mit der "Wilden Gans": Journalisten auf dem Besucherboot vom Wahrsmannshof

Natur- und Umweltbildung im Wahrsmannshof

Mit dem Natur- und Umweltbildungszentrum Wahrsmannshof enstand am Reeser Meer im Jahr 2010 der erste barrierefreie außerschulische Lernort am Niederrhein. Hier können Menschen aller Altersstufen – mit und ohne Behinderungen – die niederrheinische Natur unter fachkundiger Anleitung erkunden und studieren.

Die Initiative zu diesem Projekt steht im Zusammenhang mit der 2007 genehmigten Auskiesung "Norderweiterung Reeser Meer". Die Holemans Niederrhein GmbH steuert für die Laufzeit der Kies- und Sandgewinnung in der Norderweiterung Reeser Meer jährlich einen Betrag von 25.000 Euro zur Deckung der laufenden Betriebs- und Personalkosten des Umweltbildungszentrums bei. Außerdem finanzierte die Holemans Niederrhein GmbH ein barrierefreies Besucherboot.

Mehr zum Wahrsmannshof, der vom Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V. getragen wird:

> auf dieser Website

> Website Wahrsmannshof