Tagebau Vernich

Die Tagebau Fischer Vernich GmbH ist ein Tochterunternehmen der Holemans Gruppe. Im Werk in Vernich bei Weilerswist (Raum Köln) werden Kiese und Sande als Zuschlagsstoffe für die Betonherstellung sowie Quarzsande gewonnen.

Der Abbau erfolgt obertägig als Trockenabgrabung. Mit Radladern wird das Rohmaterial abgegraben und in der Aufbereitungsanlage gesiebt, gereinigt und in verschiedene Korngrößen getrennt. Auf Halden wird das Material gelagert, bis es von Lkws zu unseren Kunden abtransportiert wird.

Aktuelle Entwicklungen

Westerweiterung beantragt: Moderne Aufbereitungsanlage geplant

Die Tagebau Fischer Vernich GmbH, eine Tochtergesellschaft der Holemans GmbH aus Rees/Niederrhein hat bei der Bezirksregierung Arnsberg als zuständiger Bergbehörde die Genehmigung zusätzlicher Abbauflächen für den Gewinnungsbetrieb in Vernich beantragt. Das Unternehmen hat vor, am Standort eine moderne Aufbereitungsanlage zu errichten, um die regionalen Märkte langfristig mit hochwertigen Quarz-Produkten beliefern zu können.

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Bildimpressionen aus dem Kieswerk Vernich

  • Die Einfahrt zum Holemans Kieswerk in Vernich

    Die Einfahrt zum Holemans Kieswerk in Vernich

  • m Tagebau Fischer Vernich wird der Rohkies mit Raupen gewonnen.

    Im Tagebau Fischer Vernich wird der Rohkies mit Radladern gewonnen.

  • Das Schöpfrad in der Aufbereitungsanlage

    Das Schöpfrad in der Aufbereitungsanlage

  • Hier werden Kiese und Sande gereinigt und gesiebt.

    Hier werden Kiese und Sande gereinigt und gesiebt.

  • Blick auf die Aufbereitungsanlage

    Blick auf die Aufbereitungsanlage

  • Das Abbaugebiet von Westen her gesehen

    Das Abbaugebiet von Westen her gesehen

Kiesgrube bietet Kreuz- und Wechselkröten Asyl

Kreuzkröte

Wenn in windstillen Sommernächten metallisch klingende Rufserien über die Landschaft schallen, dann sind mit großer Wahrscheinlichkeit Kreuzkröten am Werk.

Ursprünglich kam die Kreuzkröte (Bufo calamita) in den offenen Sand- und Kiesflächen der weiten Auenlandschaften von Rhein, Weser, Ems, Lippe, Ruhr und andern Flüssen und Bächen hierzulande vor. Heute ruft diese kleinste Kröte NRW’s vor allem in Baggerseen und auf Industriebrachen. Ein Blick in die aktuelle Rote Liste zeigt, dass die Kreuzkröte im Rheinland gefährdet ist, denn intakte Flussauen gibt es kaum noch, weil die Flüsse eingedeicht sind.

Doch die anpassungsfähige Kreuzkröte nimmt auch mit so genannten „Sekundärbiotopen“ vorlieb: Überall da, wo Bagger und Raupenfahrzeuge den Boden umwälzen und der Baustellen-Charakter danach auch noch viele Jahre erhalten bleibt,  findet die Kreuzkröte „Asyl“.