Otterholt am Reeser Meer

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Der künstliche Fischotterbau - quasi im Rohbau.

Holemans bietet Platz für Fischotter

Im Rahmen des von der EU geförderten deutsch-niederländischen Projektes "Grün-Blaue Rhein-Allianz", kurz GBRA, wurde ein Platz für einen künstlichen Fischotterbau gesucht. Holemans hat den Akteuren diesen Platz angeboten, und zwar versteckt im Uferbereich des Reeser Meeres.

Es ist der erste künstliche Bau für Fischotter auf Reeser Gebiet. Errichtet wurde er Mitte Juli. Zwar sei ein herkömmlicher Baggersee nicht gerade der perfekte Lebensraum für Fischotter, aber GBRA-Mitarbeiter Sebastian Wantia ist überzeugt, dass der künstliche Otterbau die Tiere anlocken wird. Im Münsterland und in den Niederlanden hat dies bereits funktioniert.

Fischotter graben sich keine eigenen Bauten, sondern ziehen lieber in die von anderen Tieren. Oder eben in künstliche Unterschlupfe. Allerdings bringt ein einzelner Otterholt noch keine ganze Population an den Niederrhein. Ein weiterer künstlicher Bau soll im Raum Elten errichtet werden. Wo genau, das wird nicht verraten, damit die Tiere nicht von neugierigen Passanten gestört werden. Auf dem Holemans-Gelände hätten die Fischotter die nötige Ruhe.

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