Kieswerk Schwegermoor

Das Kieswerk Schwegermoor wird von der HKS GmbH betrieben, einem Tochterunternehmen der Holemans Gruppe mit Sitz in Rees am Niederrhein. In den vergangenen Jahren entstand an der Dammer Straße in Hunteburg eine hochmoderne industrielle Anlage zur Gewinnung und Aufbereitung von Kies und Sand.

Mit einem Saugbagger werden Sand und Kies aus dem See gewonnen. Der Bagger fördert das Material über ein Schöpfrad auf eine Rohkieshalde. In der anschließenden Vorabsiebung werden Kiese und Sande zunächst getrennt. Kiesprodukte werden im "Kiesturm" aufbereitet. Der Sand wird im Herzstück der Anlage, der so genannten Sandklassierung, zu unterschiedlichen hochwertigen Sanden verarbeitet. Radlader übernehmen schließlich die Verladung auf Lkws.

Neben der Industrieanlage befinden sich eine Werkstatt- und Radladerhalle, eine doppelte Lkw-Waage sowie Büro- und Sozialgebäude.

Vielversprechende Kies- und Sandvorkommen

In Schwegermoor wird die HKS GmbH in den nächsten Jahrzehnten (bis 2041) auf einer Fläche von insgesamt 70 ha Kiese und Sande gewinnen und aufbereiten. In großer Menge und Qualität lagern hier unter den für die Gegend typischen Torfschichten die wertvolle Rohstoffe für die Bauindustrie: Diese werden gereinigt, nach „Korngrößen“ getrennt und schließlich gezielt nach den Wünschen der Kunden – man spricht auch von „Rezepturen“ – wieder zusammengemischt. Per Lkw werden die so produzierten Gemische dann zu den Kunden transportiert. Diese verwenden die zertifizierten Produkte vor allem als Zuschlagsstoffe im Hoch- und Tiefbau und für die Herstellung von Betonprodukten.

Nachhaltige Technologie

Das Kieswerk Schwegermoor ist mit modernster Technik ausgestattet und wird höchsten Anforderungen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gerecht. Das gilt sowohl für den Bereich der Gewinnung von Kiesen und Sanden mittels Saugbagger als auch für die Methoden der Aufbereitung der gewonnenen Rohstoffe.

Bildimpressionen aus dem Kieswerk Schwegermoor:

  • Das Kieswerk Schwegermoor aus der Luft

    Das Kieswerk Schwegermoor aus der Luft: Im Zentrum sieht man die Sandklassierung, auf dem See den Saugbagger, unten links das Bürogebäude.

  • Noch einmal Vogelperspektive auf die Aufbereitungsanlage, im Hintergrund Bürogebäude und Radladerhalle

    Noch einmal Vogelperspektive auf die Aufbereitungsanlage, im Hintergrund Bürogebäude und Radladerhalle

  • Das Kieswerk zum Zeitpunkt des Richtfestes - links die Sandsilos

    Das Kieswerk zum Zeitpunkt des Richtfestes  - links die Sandsilos

  • Auf dem Kies liegt der Torf.

    Auf dem Kies liegt der Torf.

  • Doppelte Rohstoffgewinnung: Hier wird Torf abgebaut.

    Doppelte Rohstoffgewinnung: Hier wird Torf abgebaut.

  • Mit einem Saugbagger werden Kies und Sand geborgen.

    Mit einem Saugbagger werden Kies und Sand geborgen.

  • In großen Silos wartet der Sand auf den Abtransport.

    In großen Silos wartet der Sand auf den Abtransport.

  • Freuen sich über das neue Werk: (v. r. n. l.) Michael Hüging-Holemans (Geschäftsführer), Wolfgang Niehoff (Betriebsleiter), Beate Böckels (Genehmigung und Rekultivierung), Michael Willmes (Vertrieb).

    Freuen sich über das neue Werk: (v. r. n. l.) Michael Hüging-Holemans (Geschäftsführer), Wolfgang Niehoff (Betriebsleiter), Beate Böckels (Genehmigung und Rekultivierung), Michael Willmes (Vertrieb).

  • Sonnenaufgang im Kieswerk Schwegermoor

    Sonnenaufgang im Kieswerk Schwegermoor

Gebündelte Rohstoffgewinnung: Kies, Sand, Torf

Bevor die HKS GmbH in Schwegermoor mit der Kies- und Sandgewinnung beginnt, war das Torfwerk Stadtsholte aus Friesoythe, ein Partnerunternehmen der HKS GmbH, schon auf dem Gelände tätig. In Schwegermoor findet eine gebündelte Rohstoffgewinnung statt: Stadtsholte arbeitet gewissermaßen vor den Auskiesern her und gewinnt den Niedermoortorf. Auf diese Weise wird die Rohstofflagerstätte – Kies/Sand sowie Torf – nachhaltig genutzt.

Das wirkt sich auch auf die Arbeitsplätze aus: Mit dem Kieswerk schafft die HKS GmbH bis zu zehn neue Arbeitsplätze. Zählt man die Arbeitsplätze im Torfabbau hinzu, so entstehen durch das neue Kieswerk insgesamt 15 neue Arbeitsplätze.