Abgrabungsamphibien in Vernich

Der Tagebau Fischer Vernich, eine Gewinnungsstätte der Holemans Gruppe, hat sich zu einem Paradies für Amphibien entwickelt. So hat sich hier Wechselkröten und Kreuzkröten angesiedelt, die nur noch in aktiven Abgrabungen eine Heimat findet. Natürliche Lebensräume sind verschwunden. Deshalb spricht man von Abgrabungsamphibien.

Der Kies- und Sandtagebau Fischer Vernich bei Weilerswist

Eine Wechselkröte, die sich den Tagebau zum Lebensraum erkoren hat

Weil Wechselkröten nirgendwo mehr natürliche Lebensräume finden, spricht man von Abgrabungsamphibien.

Lokale Biostationen, Baustoffverband vero und Holemans hatten Medienvertreter eingeladen, um ihnen die Wechselkröten zu zeigen und um in ihrem Beisein einen Kooperationsvertrag zu unterschreiben.

Sie zeigten den Journalisten, wo genau sich die Lebensräume für die Kröten befinden und wie man sie mit Achtsamkeit und geringem Aufwand erhält.

In einem Vertrag einigen sich Kiesfirma und Naturschützer auf Formen der Zusammenarbeit.

Unterstützt wird der Vertrag vom Baustoffverband vero.

Gut, dass es Kiesgruben gibt und von den Firmen viel unternommen wird, um die Natur zu schützen.

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