Baggerseen als Retentionsräume

Unser Beitrag zum Hochwasserschutz

Hochwasser am Niederrhein – da denkt man zuallererst an den Rhein und an die Deiche. Aber von jedem Rheinhochwasser ist auch das Land hinter den Deichen betroffen. Denn hier wird das, was für den Niederrhein so typisch ist, zur besonderen Herausforderung: Wir befinden uns in einer Ebene. Wasser fließt nicht automatisch in eine bestimmte Richtung, sondern der Abfluss von Wasser muss unterstützt werden, indem künstlich eine Fließrichtung erzeugt wird.

Dies geschieht durch ein fein abgestimmtes Anlegen und Bewirtschaften von Gräben, Wehren, Durchlässen und Schleusen. Sie bringen Bewegung in das System der Hinterlandentwässerung. Diese Gräben sind nicht nur miteinander verbunden – sondern auch mit einigen der Kiesseen, die zwischen Bislich und Haffen liegen.

Auch das Reeser Meer ist an das Gräbensystem angeschlossen und dient bei Bedarf als Rückhaltebecken. Hier können große Mengen Wasser „zwischengeparkt“ werden. Dies nennt man Retention - ein wichtiges Werkzeug in der Wasserwirtschaft, vor allem bei Hochwasser und Starkregen.

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Schutz und Sicherheit.

Wie greift unser Entwässerungssystem?

Erklärvideo

 

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